Natürliche Füllungen

Buchweizen

Obwohl Buchweizen nicht unter die Rasen, wie anderes Getreide gehört, wird es in diese Klasse eingeordnet, denn aus ihm wird Mehl gewonnen und Brot gebacken. Nach Europa ist es wahrscheinlich aus China gekommen, von wo es die Kreuzfahrer während der Kreuzzüge brachten. Der lateinische Name Fagopyrum und englischer Name buckwheat beschreiben die Form der Buchweizensamen, die eine ähnlich Form wie die dreieckige Frucht der Buche haben.

Über den Buchweizen schrieb auch Johann Weichard Valvasor in Die Ehre dess Hertzogthums Crain, wo er die Zubereitung des Buchweizenbreis beschrieben hat und angegeben hat, dass das Brot aus dem Buchweizenmehl schwarz wie die Erde ist, doch Bauern im ganzen Land nährt. Auch die Bürger haben nichts gegen das Brot, weil es lecker und gut ist und den Buchweizenbrei schätzen sie so sehr, dass sie ihn oft ins Ausland schicken.

Die ganze Pflanze ist nützlich: mit hülsen bekommen wir aus den Buchweizensamen den Buchweizenbrei und mit mahlen das Mehl. In der Kulinarik kennen wir Buchweizengerichte wie Buchweizenbrei, Buchweizensterz, Buchweizenkuchen, Knödel, Nudeln und Pfannkuchen und anderes Gebäck. Weil Buchweizen kein Gluten enthält, können ihn auch Allergiker mit Zöliakie essen können. Aus getrockneten Buchweizenblüten können wir auch Tee vorbereiten, der wohl tuend auf Krampfadern wirkt. Gehüllte Schalen sind eine hervorragende Füllung für Kissen, Polster und Bettenlager.

 

Dinkel

Dinkel ist eine alte Weizensorte, die schon über 10.000 Jahre benutzt wird. Bei uns wurde er schon in Zeiten von Valvasor kultiviert, doch wurde im 20. Jahrhundert unterlassen, weil er nicht profitabel genug war. An seiner Stelle begannen sie mehr profitable Weizenarten zu züchten, die aber weniger beständig gegen Schädlinge und Krankheiten waren. Heutzutage ist Dinkel wieder eine beliebte Weizenart, weil er völlig anspruchslos ist, was es den Anbau angeht. Anbau von Nahrung, der nicht der Umwelt und Menschen schadet ist heutzutage notwendig, weil wir schon überall Chemikalien benutzen.

Dinkel ist kein Hybrid, wie modernes Weizen, deswegen ist bei der Korngewinnung aus Spreu ein zusätzlicher Schritt erforderlich, da das Korn zusätzlich vor Ausfall gesichert ist. Dieser Schutz bietet aber auch zusätzlichen Schutz vor Verschmutzung, Pestiziden und Insekten.

Bei Dinkel ist alles nützlich: Samen für das Mehl, Grieß, Brei und Flocken, Schalen für Füllungen für das Bettzubehör und der Stroh für Flechtprodukte. Weil Dinkel viele hochwertige Eiweiße mit einem höheren Gehalt von Protein enthält, ist er gesunder als Weizen. Dinkel enthält auch einige essentielle Aminosäuren und Kohlenhydrate, die gut für die Blutgefäße sind und das Immunsystem stimulieren. Da sich seine Eiweiße strukturell von Weizeneiweißen unterscheiden, ist Dinkel für Menschen mit Allergien auf Getreideeiweiße geeignet.

 

Hirse

Hirse kommt wahrscheinlich aus Asien, von wo sie sich weltweit verbreitet hat. Weil sie sich effektiv an verschiedene Boden- und Klimabedingungen anpasst, wurde sie eine sehr populäre Kulturpflanze, weil sie von allen Getreidearten am wenigsten Wasser braucht und sehr gut Dürre verträgt. Sie kann bis zu einem Meter wachsen und trägt kleine runde Samen in creme, gelb, orange-rot oder braun.

Hirse enthält kein Gluten, deswegen wird sie häufig in glutenfreier Ernährung verwendet. In der Ernährung wird vor allem Hirsebrei aus gehüllten Körnern verwendet, weil Hefeteig ohne Gluten nicht aufgeht. Für die Brotzubereitung muss das Hirsemehl mit einem Mehl, das Gluten enthält (z.B. Weizen- oder Dinkelmehl), vermischt werden. Altslawen haben Hirse mit Fruchtbarkeit verbunden, deswegen war sie das wichtigste Gericht auf Feiern.

Die Hirse enthält eine ähnliche Menge an Eiweißen wie der Weizen, ist reich an Vitaminen der Gruppe B und Mineralien. Weil es äußerst nahrhaft ist und problemlos angebaut wird, wird sie oft als Futterpflanze in der Viehzucht verwendet. Neben den Körnern sind auch die Schalen nutzbar. Aus ihnen können Sie ein natürliches anatomisches Kissen machen, dass manch ein Gesundheitsproblem abschaffen wird.

 

Kirschen

Kirschen stammen wahrscheinlich aus Kleinasien, heutzutage sind sie aber in der ganzen Welt verbreitet. Es gibt mehr als 100 verschiedene Arten von Kirschen. Die Fruchte können sehr klein, sehr dick oder alles dazwischen sein. Einige knacke, andere nicht. Es gibt sie in weißer bis gelber bis dunkel roter Farbe, die fast schon schwarz aussehen. In frühen Frühlingstagen begeistern sie mit ihrer Frische und Süße, aus ihnen können wir Kompott, Fruchtgetränke, Konfitüre und anderes zubereiten. In Slowenien sind sehr Knorpelkirschen beliebt, die wegen des festen Fleisches sehr angenehm zwischen den Zähnen knuspern. Schriftliche Quellen führen an, dass Kirschen auf dem slowenischen Gebiet schon im 15. Jahrhundert blühten. In Vipava hat der Anbau von Kirschen eine 200-jährige Tradition.

Darüber hinaus, dass sie eine sehr beliebt Frucht sind, die wir frisch oder in Desserts essen, sind auch die Kirschkerne nützlich. Aus ihnen können Sie sich ein anatomisches Kissen machen, die Knoten in Ihrem Hals und Schultern wegschaffen werden. Die runde Form der Kirschkerne versichert genug Stutze und gleichzeitig empfindet man das bewegen der Kerne als eine angenehme Massage. Man kann sie erhitzen oder kühlen und so den Effekt der Massage vergrößern, denn sie speichern die Wärme oder Kühle für eine halbe Stunde.